Sonntag, 26. Januar 2020

Die Bierverschwörung

Die Laienspielschar Serkenrode führte in dieser Saison das teilweise deftige Stück "Die Bierverschwörung" von Matthias Loll auf.
Am gestrigen letzten Auftritt des Ensembles, war ich als Besucher nach vielen Jahren Pause einmal wieder dabei. Müsste mich auch mal fragen, warum ich fast 10 Jahre als Besucher gefehlt habe!
Da ja für uns Sauerländer scheinbar das Bier sehr wichtig ist, vielleicht ähnlich dem Bayrischen Grundnahrungsmittel Bier, passt allein schon dieses Stück mit diesem Titel zu uns.
 
In dem Stück geht es um eine etwas heruntergekommene Kneipe, die einerseits gerne von dem Trinkhallenbesitzer Kai Pirinha (man beachte die Namen) aufgekauft werden möchte und um die Rettung dieser Kneipe; zumal der Besuch des Gesundheitsamtes vor der Tür steht. Probleme gibt es genug: Kakerlaken in der Küche und Mäuse im Schankraum. Also beginnt ein großes Aufräumen und Reinemachen, bei dem die beiden Stammgäste am Tresen, Martin Remy und Willi Strothmann sogar helfen. Heimlich zapfen sie allerdings weiter den Gerstensaft für sich ab.
Die Verwechslungskomödie nimmt Fahrt auf, da ein Betrüger als Mann bzw. Frau vom Gesundheitsamt auch unterwegs ist. Maria Kron, die Spirituosenhändlerin verwechselt dann bei ihrer Angebotsunterbreitung auch noch den Kneipier Carsten Bier mit Willi Strothmann.
Das Stück in drei Akten nimmt energische Fahrt auf. Passende Gags zum heimischen Kolorit werden auch eingestreut.
An diesem Abend, dem 25.1.20 besteht das Publikum zu Großen Teilen aus Besuchern, die unter 40 Jahren Alter liegen. Das ist vielleicht sogar eine Überraschung.
Ich denke selbst an liebgewordene Theateraufführungen im TV vom Ohnsorg Theater oder der Bühne um Willi Millowitsch in meiner Jugendzeit.
Schade, dass es hier bei den Laienspielschar Serkenrode immer nur 4 Aufführungen gibt. Vermutlich ist das Engagement auch sehr zeitaufwendig.
Aber ein herzliches Dankeschön. den Schauspielern. 
Bei dem gestrigen Auftritt war der Schreiber Matthias Loll auch vor Ort, um gespannt die Umsetzung zu genießen. 

Samstag, 25. Januar 2020

Mint-Bus in Neheim

MINT, das Magazin für Vinyl-Kultur hatte im Juli 2019 veröffentlicht, dass sie einen alten Schulbus aus den Staaten aufbereiten wollten, um gebrauchte Langspielplatten an den Mann zu bringen.
So ist der Bus jetzt in Deutschland und Österreich unterwegs. Die Schweiz muss aus Zolltechnischen Gründen leider außen vor bleiben.
 
 
 
 
Heute, am Samstag, den 25.01.20 stand der Bus in Neheim. So habe ich mich auf den Weg gemacht, um mir das Angebot einmal anzusehen. Eine kleine Menschenschlange hatte sich vor der Eingangstür gebildet. Bei mehr als 10 Personen im Bus, wird es schon recht eng. Aber nach ein paar Minuten hatte ich schon meine Beute gefunden.
 
9 € für eine gut erhaltene LP aus dem Jahr 1974 ist schon okay.

Eine tolle Idee - dieser Bus.

Sonntag, 19. Januar 2020

2. Schallplattenstammtisch

 Schon war ein Vierteljahr nach unserem 1. Treffen in der "Leserille" vergangen. Die Vorfreude stieg, als der 2. Termin eines Treffens immer näher kam.

Hans-Georg hatte diesmal einen anderen Veranstaltungsort für uns gefunden. Wir trafen uns in einer alten Schmiede.


Schnell war ein zweiter Plattenspieler angeschlossen worden. Das Holz knisterte im Ofen der Schmiede. Die Bratwürstchen waren schon fertig, als wir dazu kamen.

Zu 11 Langspielplattenfreaks kamen wir diesmal zusammen. Für heute hatten wir auch ein Thema. Ein kleines Referat stand auf der Tagesordnung: Entwicklung des Moog-Synthesizers. Dabei gab es alte und erste Songperlen zum Hören von Platte. Als Beispiel sei der Song "Popcorn" von Hot Butter genannt, oder "Lucky Man" von Emerson, Lake & Palmer.
 
 
Die "letzten" machten sich kurz vor Mitternacht dankbar und fröhlich auf den Heimweg. Wann hat man mal die Möglichkeit, sich mit so einem Thema in der Musik zu beschäftigen. Obwohl in meinem Falle stehe ich mehr auf Gitarrenmusik - aber es gibt ja viele Ausnahmen, wie z.B. der Song "Autobahn" von Kraftwerk.


Heidelberger Katechismus

Der Heidelberger Katechismus wurde am 19.1.1563 veröffentlicht. Das ist jetzt nun schon seit 457 Jahren her, als diese wichtige zentrale Bekenntnisschrift der reformierten Gemeinden in Heidelberg erschienen ist.
Zu den Hauptverfassern gehörte Caspar Olevianus, ein Schüler Calvins und Zacharias Ursinus, ein Schüler Melanchthons. Berühmt und wichtig zugleich ist die Frage 1 des Katechismus. "Wer ist dein einziger Trost im Leben und im Sterben?"
In drei Abschnitten umschreibt der Katechismus den gesamten Inhalt des evangelischen Glaubens.
 
P.S. Ich bin selbst unendlich dankbar, dass ich die Frage 1 mit einem fröhlichen Herzen beantworten kann: es ist der HERR JESUS CHRISTUS.

Samstag, 18. Januar 2020

Juri Gagarin und GOTT

Juri Gagarin (* 9.3.1934 - 27.3.1968 verstorben), Held der Sowjetunion und erster Mensch als Kosmonaut im All (12.4.1961), wird ja oft genug mit der Aussage zitiert, dass er keinen GOTT im All bei seinem Raumflug gesehen hätte.
Millionenfach ist diese Aussage von atheistischen Menschen zitiert worden. Aber diese Aussage war eine Fälschung der Kommunisten in der Sowjetunion. Wer auch immer dafür verantwortlich war?
45 Jahre später, im Jahre 2006, berichtet der ehemalige Oberst der Luftwaffe und Freund von Gagarin, Valentin Petrov, dass Juri Gagarin gar nicht den Satz hätte sagen können, denn er sei ein gläubiger Orthodoxer Christ gewesen.
 
(Quelle: GOTT kann auch Anders, Seite 190+191)

Freitag, 17. Januar 2020

GOTT kann auch ANDERS

fontis ISBN 978-3-03848-172-0
Meine Frau und ich haben jetzt gemeinsam das Buch von Helmut Matthies, "GOTT kann auch ANDERS" mit großem Gewinn zu Ende gelesen.
Helmut Matthies war über sehr viele Jahre Chefredakteur und Leiter der Evangelischen Nachrichtenagentur idea, die ihren Sitz in Wetzlar hat (1978 - Ende 2017).
Als Pfarrer der ev. Kirche von Hessen und Nassau wurde er für diese Arbeit freigestellt. Von 1983 lebte er bis Ende 2018 in Siegen.
Er ist verwitwet und hat einen Sohn und lebt jetzt in Brandenburg an der Havel.
Das Buch ist keine klassische Biografie, aber  Helmut Matthies gibt ein persönliches Zeugnis weiter, was er als Journalist erlebt hat. Da er als Christ viele Erfahrungen mit GOTT gemacht hat, spiegelt sich das in diesem Buch wieder.
In seinem Buch hat er 12 Themenkomplexe zusammengestellt, wo er Erfahrungen aus seiner Familie und aus seinem Glauben weitergibt. Er erzählt von Niederlagen, beschäftigt sich mit dem Thema Erweckung und gibt Erfahrungen und Berichte zu der Ev. Kirche in Deutschland weiter. Er beschäftigt sich mit ihrer fehlenden und vielleicht auch falschen geistlichen Perspektive.  Politisch und fast schon prophetisch erzählt er vom erlebten Mauerfall. Sehr geprägt hat ihn auch das Sterben seiner Frau Heidrun. Am Ende des Buches gibt er 8 Gründe weiter, warum es sich lohnt, als Christ zu leben.
Ein Buch als Ermutigung zum Glauben!

Donnerstag, 16. Januar 2020

Johannes Rebmann, Missionar

Johannes Rebmann, Missionar (* 16.1.1820 in Gerlingen - 4.10.1876 Korntal gest.) war ein deutscher Missionar, Sprachforscher und Geograph. Er war eines von 8 Kindern des Weinbauers Johann Georg Rebmann und seiner Frau Anna Maria aus dem Schwabenland. Mit 19 Jahren kam er zum Missionshaus Basel. 1844 führte ihn der Weg in ein Missionshaus nach London. Im Auftrag der Church Missionary Society (CMS) ging es 1846 nach Ost-Afrika um dort Johann Ludwig Krapfs zu unterstützen. In der Nähe von Mombasa war eine Missionsstation. Er heiratete 1851 Emma Tyler, die er dienstlich in Kairo kennengelernt hatte. Sie starb bereits 1866 in Ostafrika. Der gemeinsame Sohn lebte nur 5 Tage.
Er unternahm viele Reisen um die Missionsarbeit auszudehnen. Dabei entdeckte er für uns Europäer den Kilimandscharo (1848) und den Viktoria See.
Viel bedeutsamer sind aber seine Sprachforschungen, die halfen, das Evangelium von JESUS CHRISTUS zu verschiedenen Stämmen Ostafrikas  zu bringen. Zuletzt erblindete er. Doch er blieb in Afrika, bis andere Missionare seine Arbeit fortführten.
Heute ist sein 200. Geburtstag.
 
(Quelle: teilweise Neukirchener Kalender)

Sonntag, 12. Januar 2020

Music & Stories, Dortmund

Natürlich ist entscheidend, wie man die eigene Jugend erlebt hat und wie man geprägt worden ist. Ab meiner Pubertät ist mir die Rockmusik fast unendlich wichtig geworden. Das hat bis heute seine Spuren bei mir hinterlassen.
Jetzt mit meinen 60 Jahren spielen Erinnerungen eine größere Rolle, als noch vor 20 Jahren. Manche Erinnerungen genieße ich und manchmal suche ich auch die Orte der guten Erinnerungen auf.
 
Die Musik der Band SWEET hatte mich als jungen Teenager sehr fasziniert. Brian Connolly und Mick Tucker sind schon einige Jahre verstorben. Von Steve Priest hört und lies man nichts mehr. Der einzige der noch unterwegs ist und auch neue Ideen hat, ist der Gitarrist Andy Scott. Zusammen mit Paco Agency verfolgte er die Idee zusammen mit drei Rockbands, die in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag feiern werden (deswegen 150 Jahre), mehrere Abende und kleine Events aufzuziehen. Drei Konzerte garniert mit Informationen und witzigen Ereignissen aus dem Musikerleben der drei Bands.
Das passt für mich sehr gut, da Nazareth und Uriah Heep auch zu meinen damaligen Lieblingen der Musikbranche gehörten. Wishbone Ash habe ich erst am Anfang der 80er Jahre entdeckt - aber dann rückwärts.
So bin ich dann auf Songs wie "Easy Livin", "Lady in Black" und "Firefly" von Uriah Heep gespannt. Bei Nazareth ist ja bis auf den Bassisten Pete Agnew, kein Musiker mehr von der Gründerformation dabei. Aber ich warte auf Songs wie  "This Flight tonight" und "Hair of Dog". Ja und auf ihren Schwofhit "Love Hurts". Bei Uriah Heep glänzt auch nur noch Mick Box als Gitarrist aus den Gründertagen.
Ich freue mich auf das Konzert am 29.1. in Dortmund, ab 19 h.

Samstag, 11. Januar 2020

Matthias Habicht feiert seinen 80. Geburtstag

Habe vorhin mit meiner Frau um ersten Mal die Mini Serie "Jack  Holborn" aus dem Jahre 1982 angefangen anzuschauen. Die ersten beiden Teile waren gar nicht schlecht. Eine 6 teilige Serie über Piraten ect.
Dabei fiel uns auf, dass Matthias Habicht eine 3-fach Rolle spielte. Ich habe den Schauspieler erst relativ spät entdeckt. Deswegen habe ich erst einmal ein paar Infos im Netz eingeholt. 
Matthias Habicht feiert am 12.1.20 seinen 80. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch und alles Gute. Er wurde am 12.01.1940 in Danzig geboren.
Ein paar Filme habe ich schon mit ihm gesehen.

1996 Jenseits der Stille
2001 Nirgendwo in Afrika
2011 Eine halbe Ewigkeit
2014 Altersglühen - Speed Dating
2016 Matthiesens Töchter

Jazzpianist Wolfgang Dauner ist tot

Im Alter von 84 Jahren verstarb der Jazzpianist Wolfgang Dauner nach längerer Krankheit am 10.1.20, so berichtete es seine Frau den Presseagenturen.
Am 30.12.1935 war er in Stuttgart geboren und verstarb jetzt in seiner Heimatstadt. Schon im Kindheitsalter erlernte er das Klavier- und Trompetespielen. Als Beruf erlernte er erst einmal den Maschinenschlosser.
Musikalisch war er am Anfang mit der Trompete bei den so genannten Bädertouren mit Marika Rökk, Zarah Leander und Lale Anderson unterwegs. Seit Anfang der 60er Jahre widmete er sich dem Klavierspiel beruflich. 1963 gründete er das Wolfgang Dauner Trio, wobei auch Eberhard Weber am Bass spielte. In den 70er Jahren kam es zur Gründung der Wolfgang Dauner Group mit dem Gitarristen Siggi Schwab. Dann entdeckte er den Moog-Synthesizer für sich und machte Ausflüge in den Jazzrock Bereich, der gerade in den 70er Jahren groß herausgekommen war. Er musizierte mit Jon Hiseman und Larry Coryell.
Foto: Hans Kumpf (R)
1975 gründete Dauner, aus seiner Tätigkeit für das Fernsehen heraus, mit anderen europäischen Jazzmusikern wie z. B. Barbara Thompson (sax), Jon Hiseman, Volker Kriegel (git), Albert Mangelsdorff (Posaune), Charlie Mariano und Eberhard Weber (bass) das United Jazz and Rock Ensemble.
Er war u.a. auch Produzent für Konstantin Wecker.
 

Freitag, 10. Januar 2020

Neil Peart verstorben

Der Drummer und Percussionist Neil Peart von der kanadischen Progrock Band RUSH ist im Alter von 67  Jahren verstorben.
RUSH wurde 1968 in Toronto gegründet. Ihre musikalische Herkunft kam aus dem Hardrock. Anfangs haben sie viele Coverversionen von Cream, The WHO oder den Rolling Stones vertont. 1976 lieferten sie mit ihrem 4. Album "2112" ihr erstes Meisterwerk ab.
2013 wurde die Band in die "Rock and Roll Hall of Fame" aufgenommen.
1974 kam er als Drummer und Texter zur Band.
Das Musikmagazin "Rolling Stone" listet Neil Peart auf Platz 4 der 100 besten Schlagzeuger auf. Vor ihm lagen nur Keith Moon (The Who), John Bonham (Led Zeppelin) und Ginger Baker (Cream, Blind Faith).  Am 7.1.2020 starb er in Santa Monica (Kalifornien) an einem Gehirntumor. Seit drei Jahren litt er unter dem Hirntumor, aber die Erkrankung wurde nicht  öffentlich gemacht. Vermutlich war deswegen auch das Touren mit der Band aufgegeben worden. Die Band wurde offiziell 2018 aufgelöst. Da alle drei Musiker auch freundschaftlich miteinander verbunden waren, schloss das eine Suche nach einem "neuen" Schlagzeuger aus.
In den Staaten und Kanada soll die Band über 25 Millionen Alben verkauft haben.
Neal war in zweiter Ehe verheiratet, nachdem seine erste Frau 1998 an Krebs verstorben war.

Rückseite der "Fly by Night" 1976; Neil Peart (Mitte)

 

Dienstag, 7. Januar 2020

Torwartlegende Hans Tilkowski gestorben

Nach dem Teufelskerl Turek (WM 1954) kam Hans Tilkowski als Torwart in die Deutsche Nationalmannschaft. Seine große Zeit als Torhüter waren die Anfänge der Fußball Bundesliga.
Ich kannte Hans Tilkowski nur vom Hörensagen. Denn zum Fußballgucken im TV war ich noch zu klein.
Mein Onkel schwärmte immer von Hans Tilkowski, da er seine ersten Fußballjahre bei Westfalia Herne verbrachte. Für Fußball Herne ist die Zeit schon lange vorbei. Knapp an der Insolvenz vorbei, dümpelt der Verein in der Oberliga Westfalen herum.
Quelle: DfB
Westfalia Herne war der erste Verein, dem mein kleines Fußballherz gehörte. Ich hatte sogar eine Fahne und Anfang der 70er Jahre waren wir oft im Stadion am Schloss Strünkede.
Hans Tilkowski wurde am 12.07.1935 in Dortmund geboren und starb auch in Dortmund am 5.1.2020. Von 1955 bis 1963 absolvierte er 219 Ligaspiele bei Westfalia Herne in der Oberliga West (Die Bundesliga gab es noch nicht). 1958/59 holte er mit Herne die Westdeutsche Meisterschaft. Von 1963 bis 1967 war er Torhüter beim BVB Dortmund. 1965 holte er den DfB Pokal und 1966 den Europapokal der Pokalsieger. Premiere für einen deutschen Fußballverein.
Seit 1957 spielte er in der Deutschen Nationalmannschaft, wurde aber 1962 bei der WM in Chile nicht eingesetzt. Seine große WM war 1966 in England. Dank, des berühmten Wembley Tores sind wir nur Vizweltmeister gegen England geworden.
1965 wurde er Fußballer des Jahres in Deutschland - für einen Torhüter auch das erste Mal.

Als Mensch ist er bescheiden geblieben. Seine vier Grundpfeiler waren "Glaubwürdigkeit", "Gerechtigkeit", "Menschlichkeit" und "Respekt".
Nach seiner fußballerischen Laufbahn hat er sich vielen karitativen Projekten gewidmet.

Sonntag, 5. Januar 2020

Johann Heß, Reformator Breslau

Johann Heß, auch Jan Hess (Hesse), wurde am 23.9.1490 in Nürnberg in einer recht wohlhabenden Bürgerfamilie geboren. Sein Vater war Kaufmann und seine Mutter kam aus einer Kaufmannsfamilie in Pforzheim. 1505 bis 1510 studierte er in Leipzig. Danach war er zwei Jahre in Wittenberg. Er promovierte dort zum Magister. Er bekam Kontakt zu Georg Spalatin. 1515-1517 war er in Prag an der Universität. Im Sept. 1519 erwarb er seinen Doktortitel in Ferrara. Am 24.3.1520 wurde er in Rom zum Diakon geweiht.
Im Jahr 1524 wurde er nach Breslau gerufen. Nach der Breslauer Disputation vom 20. bis zum 23. April 1524 in der Dorotheenkirche begann er in aller Stille, Wittenberger Ordnungen einzuführen und das Schul- und Armenwesen zu verbessern. Mit viel Weisheit schaffte er diesen Spagat, da ihm ein friedliebendes Nebeneinander der alten und der neuen Lehre wichtig war. Bis zu seinem Tode war er auch ein treuer Diener des katholischen Bischofs.
Er starb am 5.1.1547 in Breslau.

Freitag, 3. Januar 2020

Rory Gallagher - Blues

Rory Gallagher wurde am 2.3.1948 ín Ballyshannon, Irland geboren. Bereits im Alter von 47 Jahren verstarb er am 14.6.1995 in London. Er war ein begnadigter Bluesgitarrist und lernte schon in Kindertagen das Gitarrenspielen. Bereits mit 15 Jahren spielte er in einer Band. Von 1966 bis 1970 war er Gitarrist der Band TASTE. Da er eher zu den hemdsärmeligen Musikern gehörte, die dem Starruhm aus dem Weg gehen, ist es schon schwer vorstellbar, dass Rory zum Alkoholiker mutierte. Durch übermäßigem Alkohol- und Tablettenkonsum war eine neue Leber nötig geworden. Er verstarb nach der OP an den Spätfolgen einer Infektion. Zu seinen Lebzeiten hatte er von 1970 bis 1995  11 Studioalben herausgebracht, die alle phänomenal und sehr gut sind, bis auf die vielleicht letzten drei Veröffentlichungen (Jinx, Defender, Fresh Evidence).
 
Donal Gallagher (Bruder von Rory, Nachlassverwalter) und Daniel Gallagher (Neffe von Rory - Producer) haben viele Jahre nach dem Tode Rorys ein 3-fach CD Album mit dem Titel "Blues" im Sommer 2019 herausgebracht. Warum die mehr als gelungenen Aufnahmen erst jetzt erscheinen, bleibt ein Rätsel. Frank Arkwright hat die Songs in den Abbey Road Studios remastert.
 
CD 1:
  1. Don’t Start Me Talkin'
  2. Nothin' But The Devil
  3. Tore Down
  4. Off The Handle
  5. I Could’ve had Religion
  6. As The Crow Flies
  7. A Million Miles Away
  8. Should’ve Learnt My Lesson
  9. Leaving Town Blues
  10. Drop Down Baby
  11. I’m Ready
  12. Bullfrog Blues


CD 2:
  1. Who’s That Coming
  2. Should’ve Learnt My Lesson
  3. Prison Blues
  4. Secret Agent
  5. Blow Wind Blow
  6. Bankers Blues
  7. Whole Lot Of People
  8. Loanshark Blues
  9. Pistol Slapper Blues
  10. Can’t Be Satisfied
  11. Want Ad Blues
  12. Walkin' Blues


CD 3:
  1. When My Baby She Left Me
  2. Nothin' But The Devil
  3. What In The World
  4. I Wonder Who
  5. Messin' With The Kid
  6. Tore Down
  7. Garbage Man Blues
  8. All Around Man
  9. Born Under A Bad Sign
  10. You Upset Me Baby
  11. Comin' Home Baby
  12. Rory Takling Blues

Gesamtspielzeit: 64:13 (CD1), 47:06 (CD2), 75:18 (CD3), Erscheinungsjahr: 2019
 
CD 1 enthält Studioaufnahmen mit der Band; CD 2 enthält Aufnahmen mit der Acoustic Gitarre und bis auf 2 Songs tritt Rory als Solokünstler mit Gitarre und Gesang auf; CD 3 enthält Liveaufnahmen.
 
Das Album ist im legendären Chess Label herausgekommen. Es gibt auch eine Do-LP und eine einzelne CD von diesem Album.
Ich habe mich für das Dreifach Album auf CD entschieden. Es ist auch ein 18-seitiges Booklet beigefügt (in englisch). 

Dienstag, 31. Dezember 2019

Warum Glaube großartig ist

Daniel Böcking, Redakteur bei der BILD, seit ein paar Jahren Christ, hat jetzt sein 2. Buch veröffentlicht. Weihnachten lag es bei uns unter dem Weihnachtsbaum. Der Untertitel des Buches lautet "Mein Glück mit Jesus". 
In seinem ersten Buch beschrieb er seinen Weg, wie er den Glauben an JESUS CHRISTUS entdeckte. Jetzt in seinem 2. Buch beschreibt er seine Erfahrungen mit JESUS und mit anderen Christen. Er lernt die unterschiedlichsten Richtungen im christlichen Glauben in Deutschland kennen. 
Aber er gibt gute Erfahrungen weiter, die er thematisch gliedert in 6 große Überschriften. 
1. Glaube ist kein Regelwerk
2. Christen ducken sich nicht weg
3. Glaube ist nicht schrullig oder beknackt
4. Glaube ist nicht sinn- und ziellos
5. Christen sind keine Ja-Sager
6. Kirche ist nicht bieder und rückständig

Den Kapiteln stellt  er Texte von  "Könige & Priester" voran. 

ISBN 978-3-579-08714-6


Montag, 30. Dezember 2019

Jan Fedder verstorben

Jan Fedder, norddeutsches Schauspieleroriginal ist im Alter von 64 Jahren verstorben.
Bekannt wurde er nicht nur durch das "Großstadtrevier". Jetzt hatte er den Kampf gegen den Krebs verloren! Seit 2012 war bei ihm der Krebs diagnostiziert worden.
Er war im Hamburger Kiez großgeworden. Sein Vater hatte eine Kneipe und seine Mutter war Tänzerin in St. Pauli. Nach manchen kleinen Rollen spielte er 1981 in "Das Boot". Dreimal spielte er den "Hafenpastor" und dreimal war er auch an Bord des "Traumschiffes". Von 1997–2019 spielte er in der Kultserie: Neues aus Büttenwarder mit. Seine Rollen waren oft mit großem norddeutschen Charme und Witz von ihm ausgefüllt worden. Aber Gaunerrollen lagen ihm auch.

Seit 2016 war eine große Filmrolle nicht mehr für ihn umzusetzen, da seine körperliche Verfassung immer schlechter wurde. Am Ende war er auf einen Rollstuhl angewiesen. Seit 2000 war Jan Fedder mit seiner Frau Marion verheiratet.
Auf seinem Hof in Schleswig Holstein hatte er seine Ruhe zum Drehbuchlesen, aber auch für seine Sammlerleidenschaft von "alten" Traktoren und Autos. Aber er sammelte noch viel mehr. Es musste nur eine Geschichte haben.

Ein norddeutsches Original ist von uns gegangen.

Auszüge seiner Filme:
1981  Das Boot
1982  Tatort - Das Mädchen auf der Treppe
1987  Didi - Der Experte
1990  Werner-Beinhart
2006  Der Mann im Strom
2008  Das Feuerschiff
2009  Meine Tochter und der Millionär
2009  Die göttliche Sophie

Neben vielen Auszeichnungen erhielt er auch 2006 den Deutschen Fernsehpreis.

Sonntag, 29. Dezember 2019

Jahresabschluss der christlichen Bikergruppen


Schon wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Zum Jahresrückblick 2019 hatte in diesem Jahr die CMA durch das Chapter: Road Riders for Christ nach Bad Hersfeld in die Freie Christengemeinde eingeladen. Sehr viele Member und Unterstützer der CMA machten sich auf den Weg. Außer der CMA waren noch 8 weitere christliche Motorradgruppierungen sowie 2 weitere MC´s gekommen.

Das Treffen begann am Samstag, den 28.12. gegen 16.30 h mit einem offenen Kaffeetrinken. Es war Zeit für ein fröhliches Wiedersehen von vertrauten Gesichtern, aber auch ein Neuentdecken von christlichen Bikern, die man noch nicht kannte. So war das Gemeindezentrum schnell voll belegt mit gut 200 Menschen.

Ein klassischer Gottesdienst zum Jahresabschluß war diesmal nicht im Programm. Um 18 h begann ein Lobpreisblock mit der Möglichkeit, persönliche Berichte und Erlebnisse aus der Motorradarbeit weiter zu geben. Wir erlebten einen bewegenden Rückblick und konnten nur voller Dank und Lob unseren HERRN JESUS CHRISTUS anbeten. Er hatte uns durch dieses Jahr begleitet, geprägt und eingesetzt. Er hatte uns auch durch manche persönlichen Schwierigkeiten getragen. In diesem Rahmen wurden im Chapter Road Riders for Christ drei „neue“ Member und ein Prospect aufgenommen und eingeführt. Der Lob- und Dankabend wurde durch das gemeinsame Abendessen unterbrochen. Gegen 22.30 h machten sich die ersten Geschwister auf den Heimweg. Der Abend klang dann aus mit einem geselligen Zusammensein. Manch einer übernachtete in der Nähe und so sahen sich manche am Sonntagmorgen um 10 h zum Gottesdienst wieder.


Anwesende Gruppen: Ambassadors for Jesus Christ MM, Born Again Christians MM, CMA-Germany e.V., CMS christliche Motorradfahrer Sachsen, Motorradarbeit des CVJM Westbund, Flying Angels Essen, Holy Riders MC, Sons of God MC und Tribe of Judah MM.


Ein herzliches Dankeschön gilt den Ausrichtern in Bad Hersfeld. Wir haben uns sehr wohl gefühlt. :)





Freitag, 27. Dezember 2019

Rock, Teil 4

Endlich..... obwohl ich letztens bei einem Treffen in einem Secondhandladen schon ein wenig im Rock, Teil 4 geblättert hatte, war ich doch jetzt dankbar, dass ich das Buch Weihnachten von meiner Schwägerin und ihrem Freund geschenkt bekommen habe.
 
Wie schon bei den drei Vorgängerbüchern, so hat sich auch diesmal an der Vorgehensweise bei den Künstlern der Rockmusik nichts geändert.

Auf 304 Seiten werden 20 Künstler und Bands vorgestellt, die im Genre der Rockmusik mehr oder weniger bekannt sind. Das liegt am eigenen Blickwinkel und an der Vorliebe für bestimmte Musikrichtungen.

So werde ich wieder viel Zeit zum Stöbern haben und vermutlich auch "Neues" und "Unbekanntes" entdecken. Natürlich finden sich auch Lieblingskünstler von mir im Buch wieder, wie z.B.  Crosby Stills Nash, Rory Gallagher, Golden Earring und Journey.

Selbst nach 4 Büchern ist noch nicht alles wichtige dabeigewesen. Mir fehlen noch Künstler wie z.B. Steve Windwood/Traffic, John Mayall, Eddie Vedder/Pearl Jam und Walter Trout.


Montag, 23. Dezember 2019

Siegfried Fietz - Von guten Mächten und bewegten Zeiten

Gleich vorab - bei diesem Buch handelt es sich nicht um eine Biografie im klassischen Sinne. Es werden der Weg eines Künstlers und seine Projekte beschrieben. Jan Vering, jahrelang war er tätig in der Redaktion der Westfälischen Rundschau in Siegen und viele Jahre war er selbst als Gospelsänger unterwegs, schrieb dieses Buch über seinen Mitmusiker, Komponisten und Freund Siegfried Fietz.  
 
Das Buch erschien bereits im Jahre 2011, aber ich habe es erst Anfang Dezember 2019 spontan in einer Bücherecke einer christlichen Gemeinde gekauft.
 
Gerth 978-3-86591-582-5
Manches war spannend für mich zu lesen, anderes hat mich fast überhaupt nicht erreicht. Das liegt vermutlich daran, dass ich die Rockmusik mag und die christliche Musik, bis auf Ausnahmen (Edwin Hawkins, Glenn Kaiser, Jan Vering, Larry Norman, Neal Morse) und natürlich im Gebrauch des Gottesdienstes, ansonsten eher fremd ist.
 
Von seinen sehr vielen Produktionen habe ich selbst nur: "I have a dream" (1982), "Paulus II" (1986) und "von guten Mächten wunderbar" (1977).
Diese Produktionen haben mich eine zeitlang sehr begleitet.

Interessant an diesem Buch ist der Gedankengang, wie man in den 60er Jahren das kirchliche Musikgut neu prägen wollte, um jüngere Menschen zu erreichen. Fast zeitgleich fanden sich viele Musiker aus der christlichen Szene um die Gitarre und das Schlagzeug im Gottesdienstraum zu etablieren. Natürlich gab es auch stellenweise großen Widerstand. Aber vermutlich ist die heutige Lobpreismusik ohne diese Entwicklungszeit nicht denkbar.
Da wo vielleicht Jan Vering und Siegried Fietz eine geistliche Weite anstreben oder haben, fehlt mir diese Erkenntnis (Kirchentage ect.).
Siegried Fietz habe ich zweimal live erlebt und das war an diesen Abenden schon ein großer Gewinn.

Bruce Springsteen & Steelmill Live at Matrix

Beim Lesen der Biografie von Bruce Springsteen bin ich darauf aufmerksam geworden, dass seine erste musikalische Unternehmung dem damals "neuen" Hard Rock galt. Seine erste Band nannte sich Steelmill (Stahlmühle). Die Band bestand in den Jahren 1969 bis 1971. Offiziell sind keine Aufnahmen der Band veröffentlicht worden. Aber es gibt 2 Bootlegs mit dem Titel "Live at the Matrix" Vol.1 und Vol.2.
meine CD ist silberfarbend
Ein Kumpel von mir, der auch ein großer Springsteen Fan ist, drückte mir letztens zu meiner großen Überraschung und Freude die "Vol.2" in die Hand. Er besaß das seltene Stück aus dem Jahre 1989. Verrückt.


Stellenweise mehrstimmiger Gesang, aber klar im Hardrock verwurzelt. Große Passagen nehmen auch die Hammondorgel ein.


Bruce Springsteen: Lead- & acoustic Git., vocals; Danny Federici: Keyboards, vocals; Vinny Roslyn: bass, vocals; Vincent Lopez: Drums, vocals.

Danny ist bereits 2008 und Vinnie 2012 verstorben.
 
 

Sonntag, 22. Dezember 2019

Segen als Regen

Segen als Regen
Lange war kein Regen gefallen. Alles vertrocknete. Verzweifelt soll Martin Luther gebetet haben: „Herr Gott, du hast durch den Mund Davids, deines Knechtes, gesagt: Der Herr ist nahe allen, die ihn anrufen, allen, die ihn mit Ernst anrufen, er tut, was die Gottesfürchtigen begehren und hört ihr Schreien und hilft ihnen. Wie denn, willst du uns keinen Regen geben, obwohl wir so lange schreien und bitten? Nun, wenn du keinen Regen gibst, so wirst du etwas Besseres geben, nämlich stilles Leben und Frieden. Doch wir bitten so sehr und haben oft gebetet. Tust du es nicht, lieber Vater, dann werden die Gottlosen sagen, dass Christus lügt, der versprochen hat: Wenn ihr den Vater etwas bitten werdet in meinem Namen, so wird er es euch geben. Sie werden dich und deinen Sohn der Lüge bezichtigen. Warum erhörst du uns denn nicht?“ In der Nacht darauf fiel ein ungemein erquickender Regen. Das ist geschehen am 9. Juni des Jahres 1532.
 
(aus: Neukirchener Kalender, 22.12.19)
 
Sicherlich spricht meine eigene Erfahrung aber auch, dass GOTT nicht jedes Gebet nach meinem Willen erhören muss. ER ist da ganz frei zu reagieren. Aber... ER erhört Gebet. Ich bin da im Moment auch sehr dankbar, dass wir einen regnerischen Herbst haben. Er hat mein Gebet erhört.

Samstag, 21. Dezember 2019

Weihnachten 2019

Weihnachten 2019 - Was für ein Fest?
Gerade hier im "reichen" Westen droht der Sinn von Weihnachten verloren zu gehen, wenn er denn nicht schon bei den meisten Menschen entschwunden ist. Kommerz und Geschenke haben das schlichte Geburtsfest schon lange überlagert. Dankbar und froh stelle ich fest, dass auf dem einen oder anderen Weihnachtsmarkt noch eine Krippe mit Figuren aufgebaut ist, welches den Ursprung von Weihnachten verdeutlichen soll.
Aber es sind schon Weihnachtsmärkte in Lichterfeste umgewandelt worden. Entweder der eigenen Unkenntnis geschuldet oder einem falschen Toleranzverständnis gegenüber dem Islam.
Da vermutlich die meisten Menschen eh nicht an einen Schöpfergott glauben und eher der Evolutionstheorie huldigen (ist aber auch nur eine Theorie ohne GOTT), könnte man Weihnachten ganz abschreiben und die beiden Feiertage streichen und zuschlagsfrei arbeiten gehen.
Aber Weihnachten ist das Fest, bei dem der Schöpfergott Jahwe (Judentum) seinen Sohn, als Kind,  auf die Welt gebracht hatte. Maria brachte JESUS zur Welt. Dieser Heiland, Retter, Erlöser und Messias war in den alten Schriften der Propheten angekündigt worden. Das Volk der Juden wartete damals vor gut 2000 Jahren auf diesen Erlöser. Sicherlich mit anderen Vorstellungen.
Der Arzt Lukas beschreibt das in seinem Evangelium so: "Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids." (Stadt Davids = Bethlehem) (Lukas 2,10-11)
Jesus wuchs in einer jüdischen Familie auf und sein menschlicher Vater war Joseph, der Zimmermann. Er hatte Brüder und Schwestern. Sein Wirken als Rabbi (Lehrer) begann ungefähr 30-34 Jahre nach seiner Geburt. Der Prediger in der Wüste, Johannes der Täufer, hatte ihn angekündigt. (Johannes 1,29-34). Jesus berief dann 12 Jünger in seinen engsten Kreis, da viel mehr Menschen zeitweise mit ihm unterwegs waren. Die Taten die Jesus auszeichneten, waren auch in  den alten Schriften der Propheten angekündigt worden. Diese Taten sollten den Messias und Heiland ankündigen und auszeichnen. (Jesaja 34,4-6; Jesaja 42, 6+7; Lukas 4,14-21)
Das "einfache" Volk war damals von dem Rabbi und Wundertäter Jesus begeistert. Die herrschenden religiöse Elite wollte ihn, vermutlich aus Eifersucht, weghaben. So war der Weg an das Kreuz der Römer vorgezeichnet. JESUS stirbt für uns, weil es sein Vater Jahwe so haben wollte und nicht wegen eines Justizirrtums.
Ich, als Christ, feiere Weihnachten, weil Jesus mein Retter kam und geboren wurde.
Das Weihnachtsfest wurde erstmals in der Christenheit im 3. bis 4. Jahrhundert n. Chr. gefeiert. Der Weihnachtsbaum kam aus der heidnischen Kultur im 14. bis 15. Jahrhundert auf. Den ersten Weihnachtsbaum mit Kerzen schmückte die Herzogin Dorothea Sibylle von Schlesien im Jahr 1611.
 Nun liegt es an Dir, zu klären, warum du Weihnachten feierst oder nicht?!

Mittwoch, 18. Dezember 2019

Graffiti-Kunst in Plettenberg

Plettenberg – Nach der Verschönerung von Skatepark und Parkhaus ist nun mit der Umgestaltung von 16 Betonwartehäuschen im Stadtgebiet ein weiteres Graffiti-Projekt abgeschlossen. Stadt und Sprayer wollen die erfolgreiche Zusammenarbeit auch in Zukunft fortsetzen.
16 Bushaltestellen haben Ralf Schütz, Dustin Schneidereit und Tobias Hoddow in den letzten 14 Monaten mit ihrer Graffiti-Kunst verschönert. Die Werke reichen von verschlungenen und für Laien schwer zu lesenden Schriftzügen bis zu Porträt- und Cartoon-Motiven.
 
Bürgermeister Ulrich Schulte stellte den Sprayern eine Erlaubnis aus, an den Wartehäuschen großflächige Graffiti aufzubringen. „Bei den Motiven waren sie frei, es sollte nur nicht politisch oder sexistisch sein“, erklärt Schulte bei einer Nachbesprechung des Projekts mit Schütz und Schneidereit. 
„Für uns ging es darum, eine Fläche zu haben, auf der wir sprayen dürfen“, sagt Schneidereit. Beim Stichwort Graffiti würden viele an Schmierereien denken, aber man wolle zeigen, dass man nicht nur typische Graffiti sprühen kann, sondern auch Motive wie Porträts oder Fabelwesen.
 
„Nicht jeder, der eine Dose betätigt, macht auch Kunst“, sagt Schütz, der ebenso wie seine Mit-Sprayer allerdings schon einen künstlerischen Anspruch hat. Und diese Spraykunst wollten sie nicht nur, wie sonst, auf großen Flächen im Ruhrgebiet oder in Köln zeigen, sondern in Plettenberg. „Es gibt auch hier einige schäbige Ecken, die man verschönern kann.“

Ein paar Mal kam die Polizei

Während die Sprayer ihr Material selbst finanzierten, stellte die Stadt Flächen zur Verfügung. Robert Wieseler und Andreas Denker vom Baubetriebshof sorgten für die Grundreinigung der Betonhäuschen, danach konnten die Sprayer loslegen.
„Die ersten paar Male kam die Polizei“, erzählt Schneidereit. Anrufer alarmierten mehrfach die Ordnungshüter, unter anderem mit Begründungen wie „Da verteilt jemand wahllos Farbe“, berichtet auch Schütz. Sie konnten aber jedes Mal die Erlaubnis des Bürgermeisters vorweisen und im Laufe der Zeit wussten die Beamten dann Bescheid über die Sprayaktionen und konnten sich manchen Einsatz sparen, wenn wieder einmal Sprayer an Bushaltestellen gemeldet wurden.
 
Allerdings sei auch kürzlich noch bei den Arbeiten an einem Wartehäuschen am Siesel gleich zweimal eine Streife vorbeigekommen. Inzwischen habe beim Thema Graffiti auch bei einigen Leuten ein Umdenken stattgefunden, sagt Schütz. Das gilt auch für die Stadt, die die Zusammenarbeit mit den Graffiti-Künstlern sehr positiv sieht.

Stadt sieht positiven Effekt

„Es hat einen mehrfachen positiven Effekt“, sagt Bürgermeister Schulte. „Es ist Kunst im öffentlichen Straßenraum und macht die Stadt bunter.“ Auch Vandalismus könne so vorgebeugt werden, denn früher oder später würden viele Flächen beschmiert. Mit schönen Graffiti könne man dagegen Ruhe schaffen. Denn hat dort ein Sprayer erst einmal mit viel Aufwand seine Straßenkunst aufgebracht, wird es – zumindest ist das die Regel – nicht von anderen verunstaltet. „Es ist eine Respektsache, dass andere Sprayer es sich zweimal überlegen, ob sie ein schönes Bild kaputtsprühen – das macht keiner“, sagt Schneidereit.
 


Auch Schütz sieht den positiven Effekt für beide Seiten: „Wir dürfen uns hier austoben und tun etwas Gutes, wenn es den Leuten gefällt.“ Es gehe darum eine Win-Win-Situation für alle zu schaffen. Potenzial für weitere Graffiti in Plettenberg sehen die Sprayer an vielen Stellen und möchten weitermachen: „Wir hören erst auf, wenn Plettenberg komplett in Farbe getunkt ist.“
Auch die nächsten Projekte sind schon in Planung. Beim Termin im Rathaus tauschten sich Schütz und Schneidereit mit dem Bürgermeister über mögliche Arbeiten an verschiedenen Unterführungen und Betonwänden aus. Konkret besprochen wurde außerdem eine Auftragsarbeit: Am neugestalteten Spielplatz Schleusinger Straße sollen verschiedene Elemente und die Stützmauer um den Spielbereich gestaltet werden.
 
(Quelle: Süderländer Tageblatt, 18.12.19, J.Opfermann) Fotos: U.Fleger

Triumph - Allied Forces

Diese Produktion ist 1981 erschienen, aber erst jetzt im zu Ende gehende Jahr 2019 habe ich diese LP mit ihren 9 Songs kennengelernt. Spät, aber noch früh genug. Aber zu meiner Verteidigung muss ich schreiben, dass ich Anfang der 80er Jahre eher dem Blues, dem Jazzrock oder dem Progrock zugewandt war.
 
Bei meinem Secondhandändler habe ich letztens Zeit gehabt und mir einige LP´s in Ruhe angehört.
Auf einmal fand ich einige LP´s der Band TRIUMPH im Plattenregal. "Allied Forces" zog ich einfach raus und legte sie auf..... Die ersten Takte waren stimmig. Der Gesang ließ mich an Styx und ein wenig an Rush denken.
Ein paar Ähnlichkeiten zur Band Rush gibt es. Triumph kommen auch aus Kanada und spielen im Trio.

Der Stil entspricht eher dem Hardrock, nicht dem Heavy Metal. Stellenweise sind die Songs sogar sehr melodiös.
Den Rezensenten im Netz vergeben oft 4-5 Sterne (von 5 möglichen).
 
Rik Emmett (six- & twelve-string acoustic git, elec. git, bottleneck slide & lap steel git, lead- und background voc.),
Mike Levine (bass git., organ, piano, synthesizer),
Gil Moore (drums & percussion, lead- und background voc.) und
als Ergänzungsmusiker wird Elaine Overholt (backgr. voc.) geführt.
 
  1. "Fool for Your Love" (Moore, Levine, Emmett) – 4:34
  2. "Magic Power" (Emmett, Levine, Moore) – 4:54
  3. "Air Raid" (Levine) – 1:18
  4. "Allied Forces" (Moore, Levine, Emmett) – 5:05
  5. "Hot Time (In This City Tonight)" (Emmett, Levine, Moore) – 3:23
  1. "Fight the Good Fight" (Emmett, Levine, Moore) – 6:16
  2. "Ordinary Man" (Emmett, Levine, Moore) – 7:17
  3. "Petite Etude" instrumental (Emmett) – 1:15
  4. "Say Goodbye" (Emmett, Levine, Moore) – 4:34

Montag, 16. Dezember 2019

Twice removed from yesterday

Der britische Gitarrist Robin Trower kam von Procol Harum. Seine Gitarrenarbeit war da differenzierter, fast bescheiden. Während Procol Harum eine Tournee durch Kalifornien machte, verstarb der Wundergitarrist Jimi Hendrix. Die Band entschloss sich in einem Song, als Nachruf, Jimi zu ehren. "Jimi-Song for a dreamer" brachte schließlich Robin Trower dazu sich die Arbeit von Jimi Hendrix genauer anzuhören. Bisher war ihm nur das erste Album bekannt. Diese Auseinandersetzung brachte die logische Veränderung mit sich, dass Robin Trower die Band verlies und ein eigenes Projekt auf die Beine stellen wollte. Die Gitarre sollte Mittelpunkt der Musik werden.
1973 war es dann soweit. Seine erste Produktion wurde unter dem Namen "Twice Removed From Yesterday" veröffentlicht.
Vielleicht war es Glück, dass zeitgleich sich FREE auflösten. Mit James Dewar, der von STONE THE CROWS kam, hatten er einen guten Bassisten mit an Bord. Dessen Stimme erinnerte ein klein wenig an Paul Rogers, der FREE aufgelöst hatte. Reg Isidore ergänzte an den Drums.
Heute, 46 Jahre später, ist Robin Trower immer noch aktiv. Er gehört vermutlich nicht zu der ersten Garde von Gitarristen, die man nennen würde.
Aber sein Spiel und der Klang der Gitarre  erinnert bis heute an Jimi Hendrix. Oft langsamer, verhaltener Gitarrensound im Gewand des Rock, Blues und mit etwas Psychedelischen Elementen versehen. Eine richtig gute Scheibe, die ich jetzt gebraucht bekommen habe. Den Song "Rock me Baby" kannte ich schon von der 1975 erschienen "Live" Produktion.
 
 
Trackliste
 
1. I can´t wand much longer            5:17
2. Daydream                                     6:19
3. Hannah                                         5:21
4. Man of the world                         2:37
 
5. I can´t stand it                              3:36
6. Rock me Baby                             4:15
7. Twice removed from yesterday  3:50
8. Sinner´s song                              5:15
9. Ballerina                                     3:40

P.S. Leider verstarb James Dewar bereits am 16.05.2002

Sonntag, 15. Dezember 2019

Betonköpfe

Die Buddha-Statuen von Bamiyan waren einst die größten stehenden Buddha-Statuen der Welt. In einem 2500 Meter hoch gelegenen Tal in Afghanistan gelegen, wurden sie vom zweiten bis vierten Jh.n.Chr. in Felsen gehauen. Die beiden größten Statuen waren 53 bzw. 35 Meter hoch. Daneben gab es dort eine ganze Reihe von weiteren, kleineren Buddha-Statuen als Zeugnis einer einzigartigen buddhistischen Kunst. 
2001 wurden sie von den islamischen Taliban gesprengt. Warum?
Weil die angeblichen Gottesfürchtigen eifersüchtig waren auf die Größe der Buddhas? Weil die Gotteskrieger ihre eigene Größe im Zerstören feiern wollten? Wie viel Krieg und Terror würden angezettelt, weil ein Gott angeblich größer ist als ein anderer! Dabei ist Gott ganz anders. ER zerstört nicht, sondern heilt. ER verurteilt nicht, sondern verbindet. ER ist nicht aus Fels, seine Treue ist viel beständiger.
"Nichts ist so groß, GOTT ist größer". (Luther)

Aus: Neukirchener Kalender vom 13.12.2019 (Ralf Marschner)

Unsere Zuflucht

Alte Synagoge Essen, 2012
Im November 1938 brannte in der sogenannten Kristallnacht auch in Essen die Synagoge. Rassenhaß und Rassenwahn hatte sie in Brand gesteckt. Sie brannte völlig aus, und die schwarz verkohlten Mauerreste blieben als stumme Zeugen von Hass und Gemeinheit zurück.

Sieben Jahre später, im Frühjahr 1945, brannte die ganze Stadt. Die Bomben der feindlichen Flieger hatten die Stadt in ein einziges Flammeninferno verwandelt. Menschen rannten, schrieen um ihr Leben. Tausende verbrannten in den Häusern und auf den Straßen. Einige Menschen besannen sich auf die ausgebrannte Synagoge und flüchteten in die verkohlten Mauerreste. Sie blieben bewahrt. Denn dort gab es nichts mehr zu brennen. Schon einmal hatte hier das Feuer gelodert und sich ausgetobt. Nun wurde der Ort zur Rettung für die Menschen, die sich dorthin geflüchtet hatten. Der Ort ihrer Schuld wurde zum Ort der Bewahrung.

Nehmen wir Zuflucht zu Gott, so verwandelt sich der lodernde Zorn Gottes in das Feuer der Liebe. Wir bleiben trotz unserer Schuld bewahrt, weil sich der Zorn Gottes an einem anderen ausgebrannt hat. Das Kreuz Jesu ist der Ort, wo unsere Schuld offenbar, aber auch die Rettung möglich ist. Nehmen wir Zuflucht zum Kreuz Jesu, so bleiben wir in seiner Liebe geborgen und gerettet. Dort, wo Jesus für unsere Schuld verbrennt, bleiben wir dann bewahrt. Welch eine Liebe Gottes!

(Nach Wilhelm Busch, Weigle Haus Essen)


Ich hatte heute im Gottesdienst in unserer FeG von dieser Geschichte und den Gedanken von Wilhelm Busch gehört und habe mich auf die Suche im Netz gemacht.

Samstag, 14. Dezember 2019

Draußen im Yukon und Alaska

Morgentoilette am Fluss
Wir waren heute im Wildwald Vosswinkel unterwegs. Bei unserer Wanderung kamen wir an einem kleinen Camp von Pfadfindern aus Dortmund vorbei. Wir saßen am Feuer unter einer BW-Regenplane. Es gab warmen Kakao dazu und die Erinnerungen kamen in mir hoch. Ich bewunderte die jungen Pfadfinder die übers Wochenende im nassen Wald campierten. Das gemeinsame Schlafzelt stand in etwa 100 Metern Entfernung.


Die Jungs sind in der Natur unterwegs. Sind nicht zimperlich. Das tut ihnen gut, denn es gibt ja keine prägende BW-Zeit mehr.


Tanana River
Eine BW-Zeit liegt schon sehr lange hinter mir. Auf manchen Übungen haben wir in Stroh auf Bauernhöfen übernachtet. Im Winter auch gefroren, da die BW Schlafsäcke nicht so dolle waren. 
Morgentoilette in Tok


Kann mich an meine Sommertour von 1993 im Yukon und Alaska erinnern. War eine sehr nasse Zeit, damals. Stellenweise trug ich drei Hosen über einander um nicht zu frieren. Aber da konnten die Moskitos auch nicht durchstechen.
 
Mit unserem Wohnmobil standen wir oft in der freien Natur herum. Offizielle Campingplätze waren etwas seltener. So wurde die Morgentoilette in Männerart im Freien vollzogen. Haare waschen war für mich etwas anstrengend, da ich lange Haare hatte. Grenzen austesten - da wir ja schon recht verwöhnt leben.

Grandios waren später die Natur- und Tierbeobachtungen im Denali NP.


Denali NP

Weihnachtsmarkt im Wildwald Vosswinkel


Ein Geheimtipp meiner Frau brachte uns heute Mittag nach Vosswinkel in den Wildwald. Vosswinkel liegt in Lendringsen (Nähe Menden). Als wir gegen 11.30 h ankamen waren schon die meissten Parkplätze gut gefüllt. Die 2 € Parkgebühr bekam die freiwillige Feuerwehr gespendet, da diese  auch den Verkehr lenkte.
Martha, dass Minischwein
Eintrittspreis waren dann 5 € pro Erwachsener. Die schönen Hütten mit einem originellem Angebot (Töpferwaren, Naturgemälde, Holzarbeiten, Metallarbeiten, Tierfellen, Wurstwaren ect.) standen groß an zwei Stellen im Park. Unter dem Zeltdach waren viele Buden, aber auch Hütten für das leibliche Wohl. Alkoholisches in allen möglichen Punchvarianten, Kakao, Kaffee, Fisch, Wildscheineintopf, Erbseneintopf, Fritten und Bratwurst, frischem Brot und Crepes. Wir tranken einen Kakao mit Sahne (lecker) und der Preis war mit 2,50 € auch okay. Wir standen an einem Stehtisch und genossen auch das Flötenspiel von 4 Damen, die weihnachtliche Lieder vortrugen.


Dann machten wir uns auf eine lange Wanderung durch den Park. Drei Strecken sind möglich. Wir wählten die Tour linker Hand zum Hirschgehege (ca. 5 km). Die Hirschherde stand in gut 100 Metern Entfernung, aber wir waren in Mitten des Geheges, da die Wege hindurchführen. Díe Feuchtigkeit und der Regen der letzten Wochen hat viele Teiche anwachsen lassen und kleinere Bachläufe schlängeln sich durch die Ebene.


Lagerfeuer Pfadfinder
Zwischendurch gab es immer gute Infos im Park über Tiere und Pflanzen. Auch gab es mehrere Suchspiele. Auf der Mitte der Strecke (ca. 3 km) kamen wir an einem schönen Gehöft vorbei. In der Ferne hörten wir Hundegebell und plötzliche Schüsse. Wildschweinjagd ?
Dann vernahmen wir den Geruch eines Feuers. Waren wir schon zurück? Mitten an einem größeren Teich stand eine Hütte mit Zeltüberdachung (BW Manier), darunter ein Lagerfeuer mit Sitzgelegenheiten. Eine Gruppe von Pfadfindern aus Dortmund campte hier. Ihr Schlafzelt stand gut 100 Meter weg. Wir saßen am Feuer, wärmten uns auf, tranken Kakao mit Sahne und hatten nette Gespräche mit den Pfadfindern. Tolle Truppe.


Dann ging es auf den letzten KM bis wir zum nächsten weihnachtlichen Hüttendorf kamen. Wir standen vor einer Hütte mit Natur- und Tiergemälden. Ein Gemälde (40 x 50 cm) von einem Wolf hatte es mir angetan. Das Kaufen zog sich noch hin, da wir noch nicht wussten wieviel Geld übrigblieb, da eine Bezahlung über Paypal dank der miesen Handyverbindung nicht funktionierte. Wir aßen einen Wildschweineintopf mit frischem Brot. Ein Chor in der Nähe sang Weihnachtslieder. Wirklich ein toller Tag mit einer tollen Stimmung.

Vor einem Stand hing eine frisch aufgebrachte Wildsau. Das hatten wir ja auch noch nicht gesehen.
Beim Ausgang drückten uns zwei nette junge Damen noch 2 Blaufichten in die Hand. Für zuhause zum Einpflanzen. Eine nette und freundliche Geste. Wir werden den Park und gerade den Weihnachtsmarkt gerne weiter empfehlen.




Donnerstag, 12. Dezember 2019

Kelly Richey

Seit gut 1,5 Jahren habe ich einen früheren Kumpel aus der BW-Zeit wieder getroffen. Gut 30 Jahre hatten wir uns nicht gesehen. Damals hatten wir viele Gemeinsamkeiten - nicht nur politisch. Uns verband die Liebe zur Rock- und Blues Musik.
Am vergangen Wochenende sind wir auf der Rücktour von einem Ausflug bei ihm und seiner Frau vorbei gefahren. Natürlich kamen wieder für mich neue Platten auf den Teller, bzw. CD's in den Player. Eine  bemerkenswerte Künstlerin an der Gitarre, die ich bisher gar nicht kannte, erfreute mich. Bluesrock in einem Trio gespielt, mit stellenweise eigenen Songs und Coverstücken. Im Blues sind im Moment viele Frauen an der Gitarre unterwegs. Aber so eine heftige Spielweise von einer Frau, dass kannte ich bisher gar nicht.


Im Netz fand ich kaum brauchbare Infos über sie. YouTube bot ein paar Musikvideos an. Musikhändler verlangten hohe Preise für CD's aus den USA. An Langspielplatten war gar nicht zu denken. Durch Zufall oder Glück fand ich eine DO-CD auf eBay, gebraucht für 8 €. Also sofort am Montag Abend gekauft und heute konnte ich schon reinhören. Kelly Richey Live....as it should be (2003). Coversongs von "Hey Joe", "Crossroads", "Mean old World" und "Down by the River". Insgesamt runde 100 Minuten Bluesrock vom Feinsten. Kelly Richey singt mit einer stellenweise tiefen Stimme, die aber auch in die Höhe gehen kann, dazu spielt sie die Leadgitarre. Jeremy Armstrong begleitet sie am Bass. Die Drums teilen sich Billy Armstrong und Rob Bruckman.
Ob Kelly Richey mal mit ihrer Band nach Deutschland auf Tournee kommt? Sie hat noch einige Produktionen auf den Markt gebracht. Aber wie schon erwähnt, sind diese nicht leicht zu bekommen.

Kelly wurde am 30.11.1962 in Cincinnati/Ohio geboren und kam aus einem christlich frommen Elternhaus. Bis jetzt sind von ihr 14 Produktionen erschienen. Die letzte 2014.